Häufig gestellte Fragen zu Rhodesian Ridgebacks:

Hier möchten ich kurz anmerken, daß die Antworten meist auf den Erfahrungen basieren, die wir mit Akua und Gerenuk gemacht haben, d. h. jeder Hund hat eine eigene Persönlichkeit daher kann es keine Erziehungs- und Verhaltensanleitung geben.
Sehr häufig finden wir aber unsere Erfahrungen in der Literatur bestätigt.

Wie verhält sich ein Ridgeback gegenüber Kindern?

Ein Ridgeback ist ein sehr toleranter, ausgezeichneter Freund für Kinder. Mit viel Geduld läßt er alles über sich ergehen, was selbst die Kleinsten mit ihm anstellen. Hat er genug von den Liebkosungen der Kinder geht er einfach anderswo hin, wo er seine Ruhe hat.
Trotzdem sollte man ein Kind mit einem Hund nie unbeaufsichtigt lassen, einer könnte den anderen unbeabsichtigt verletzen!!!


Wie verhält sich ein Ridgeback gegenüber anderen Haustieren?

Wir haben zwei Katzen, die vor unseren Hunden in unserem Haushalt lebten. Die Katzen haben Akua schon im Welpenalter gezeigt, wer die "Herren" im Hause sind. Auf diese Art und Weise verstehen sich mittlerweile der Kater und die Hunde ganz gut. Die Katze hat mit Akua und Gerenuk eine Art Burgfrieden geschlossen, die Hunde müssen ausweichen, wenn die Katze kommt.
Allerdings würde ich davon abraten ein Katzenbaby zu einem erwachsenen Ridgeback zu nehmen, der zuvor höchstens die Katzen auf der Straße gesehen hat. Wenn der Hund sich die Katze genauer anschauen möchte, könnte die Wohnungseinrichtung doch sehr darunter leiden.  Die Katze, als auch der Hund könnten sich bei diesem Unterfangen erhebliche Verletzungen zuziehen.


Braucht dieser Hund viel Auslauf?

Ein Ridgeback ist ein Jagd-, bzw. Laufhund. Er braucht genauso viel Auslauf wie andere Hunde, die dieser Kategorie angehören.
Insgesamt gehen wir über den Tag verteilt ca. drei Stunden mit unseren Hunden spazieren. Seit Akua ein Jahr alt ist, fahren wir auch mal mit dem Fahrrad, wobei dann aber Akua das Tempo angibt. Schon beim ersten Ausflug mit dem Fahrrad war deutlich zu spüren, daß dies genau nach Akua's Geschmack ist - endlich mal sein Tempo und nicht immer trödeln.


Wurden Sie wirklich dazu benutzt Löwen zu jagen?

Natürlich ja, als die Hunde nach Rhodesian importiert wurden, erregten Sie sofort die Aufmerksamkeit der Löwenjäger, die diese Rasse dann zur Löwenjagd benutzten. Der Rhodesian Ridgeback war der einzige Hund, der in einem kleinen Rudel einen Löwen solange in "Schach" halten konnte und hierbei überlebte, bis der Jäger den Löwen mit seinen Waffen erlegte.
Der Ridgeback wurde aber auch als Wachhund für Haus und Plantage gezüchtet und eingesetzt. Gerade auf den Plantagen hatten die Hunde viel Arbeit um die Affen von den Anbauflächen fern zu halten.


Gibt es irgendwelche Futterprobleme?

Die Ridgebacks die ich kenne würden wahrscheinlich eher platzen, bevor sie aufhören zu essen. Sie sind nicht wählerisch mit dem was sie essen und satt ist ein Ridgeback anscheinend nie. Deshalb wiegen wir das Futter genaustens ab, ansonsten würde unser Hund schnell zu dick werden.
Auch müssen wir alles Essbare außer Reichweite unseres Hundes aufbewahren, er hat schon desöfteren unseren Abfalleimer und Schränke, die nicht ordentlich verschlossen waren, ausgeräumt.


Kann man einen so großen Hund in der Wohnung halten?

Nachdem wir ausreichend spazieren waren schläft unser Hund sehr viel. Meist merkt man gar nicht, daß er mit uns in der Wohnung ist, obwohl er immer in dem Zimmer schläft, indem wir uns gerade aufhalten!!! Auch bellt er nur bei ganz besonderen Anlässen, ich glaube nicht, daß die Leute in unserem Haus schon jemals unseren Hund gehört haben.
Ein RR ist kein Zwingerhund, er möchte immer Kontakt zu seiner Familie haben.


Wo kommt der Ridge auf seinem Rücken her?

Die Rasse des Rhodesian Ridgeback, wie wir sie heute kennen, ist in der Hauptsache eine Mischung aus verschiedenen europäischen Rassen. Die Basis für diese Rasse bildete aber ein Hund der Eingeborenen in Südafrika. Die Hunde der Eingeborenen besaßen schon den "Rückenkamm", an dem die Haare von hinten nach vorne wachsen. 
Jemand hat uns auch mal erzählt, daß die Ridgebildung daher käme, daß die Wirbelsäule eines Ridgebackembryos  sich später schließt als bei anderen Hunden und darin der medizinische Grund für den Ridge läge!?!  Ein Urteil darüber, ob das der Wahrheit entspricht überlassen wir lieber einem Veterinär.


Was kann man tun wenn der Hund jagt?

Tja, unglücklicherweise haben wir das selbe Problem. Zwar sind unseren Hunden Hasen und Vögel völlig egal, aber wenn sie ein Reh flüchten sehen bevor wir es sehen und die Hunde schon im Sprung sind können wir rufen wie wir wollen.
Glücklicherweise kommt Akua nach höchstens einer Minute wieder zurück. -Aber er soll halt gar nicht erst weglaufen. Wir haben schon ausprobiert ob es vielleicht nützt, wenn wir Akua desöfteren zu einem nahe gelegenen Wildgehege mitnehmen und dort vor den einezelnen Tieren einige Unterordnungsübungen machen. Dort kann er das alles ganz toll, die Rehe da laufen aber auch nicht weg wie die Freien im Wald.


Sind RR's Fremden gegenüber zurückhaltend?

Akuas Hunde-Papa ist so ein unpersönlicher Hund fremden Menschen gegenüber, die interessieren ihn nicht die Bohne. Cabo, Akuas Hundepapa, schaut für ihn fremde Personen nicht einmal an, wenn sie seinen Namen rufen.
Akua ist da ein ganz anderer, wenn irgendjemand seinen Namen ruft, könnte es ja immer sein, daß der etwas Leckeres für ihn zu essen hat. Ansonsten interessiert sich Akua aber auch nicht besonderes für fremde Menschen.


Kann man einen RR neben einem Pferd im Gelände mitlaufen lassen (ohne Leine)?                

Für Akua sind Pferde toll, große "Hunde" zum spielen. Akua war als Welpe schon oft mit bei meinem Pflegepferd und hat beim ausmisten geholfen (auch wenn das Pferd in der Box war), das hat ihm super Spaß gemacht - vor allem die vielen Pferdeäpfel, die er da nebenbei gefuttert hat - lecker. Vor den großen Hufen hatte Akua allerdings mächtigen Respekt, er hat immer einen großen Bogen um das Hinterteil des Pferdes gemacht.

Akuas Schwester Kimba hat überhaupt keine Angst. Mit Begeisterung läuft sie neben dem Pferd und springt zum An- bzw. Ableinen sogar zu ihrem Frauchen auf das Pferd.
Also, kurzum alles eine Übungsache, man muß den Hund halt schon früh an die "Riesen" gewöhnen.


Gehört diese Rasse wirklich zu den sog. Kampfhunden, oder ist das nur ein Klischee?

In der Stadt Frankfurt stehen die Rhodesian Ridgebacks immer noch auf der Kampfhundeliste. Da hat diese Rasse aber wirklich nichts verloren. Ein RR ist ein Jagd- und Wachhund, dafür wurden sie gezüchtet.
Jeder Hund ist wie man ihn erzieht, viel wichtiger wäre es eine Liste mit gefährlichen Hunden zu führen und vor allem mit Hundehaltern von gefährlichen Hunden, aber das nur am Rande.


Welche Art Hundeausbildung / Hundesport empfiehlt sich mit einem RR?

Wir leben heute im allgemeinen auf sehr engem Raum mit unseren Mitmenschen, aus diesem Grunde erachten wir es als unabdingbar unseren Hunden zumindest einen gewissen Grundgehorsam abzuverlangen. Die Begleithundeprüfung sollte das Ziel jedes Hundehalters sein, zusätzlich hat Akua und Gerenuk auch bei einem Teamtest Wettbewerb teilgenommen.
Haben wir die Begleithundeprüfung mit unseren Hunden bestanden, so belassen wir es mit der Unterordnung auch auf diesem Stand, man kann Ihnen ja förmlich ansehen wie ihnen das ständige Sitz, Platz, Fuß auf die Nerven geht.(das soll nun aber nicht heißen, daß wir aufhören zu üben, nur nehmen wir es danach nicht mehr ganz so genau mit den Übungen)
Ganz anders ist es mit Agility. Mit Akua trainiern wir nun schon seit 1999. Nach wie vor ist er immer noch mit großer Freude bei der Sache. Es scheint so, als ob er das Ganze für ein furchtbar lustiges Spiel mit Frauchen ansieht. Gerenuk darf seit 2001 auch mit zum Agilitytraining. Während wir intensiv auf die Begleithundeprüfung geübt haben ist Ihr der Spass am Hundeplatz vergangen, obwohl wir immer mit sehr viel guten Leckerlies und Geduld geübt haben. Selbst zum Agility wollte sie nicht mehr aus dem Auto aussteigen. Nach der Begleithundeprüfung haben wir dann eine ganze Zeit lang überhaupt nichts mehr mit Ihr auf dem Hundeplatz gemacht, sie durfte einfach nur mit, beim Agility zuschauen und wenn sie Lust hatte auch das eine oder andere Hindernis nehmen. Mittlerweile ist auch Gerenuk wieder begeistert dabei. Allerdings lässt bei Ihr nach einer 1/2 Stunde Training die Motivation deutlich nach. Deshalb beenden wir mit Ihr das Training gurndsätzlich nach ca. 20 - 30 Minuten. Beiden Hunden bereitet es sichtlich Freude über Hindernisse zu springen, durch Tunnels zu kriechen und auf der A-Wand zu stehen und von oben die Welt anzuschauen ;).
Die allergrößte Freude für Akua und Gerenuk ist es aber wenn wir Fährten gehen. Da fangen beide schon im Auto an zu fiepen, sobald wir in die Nähe eines unserer Fährtengelände kommt. Wir lassen die Hunde die Gegenstände auf der Fährte durch hinlegen vor dem Gegenstand verweisen. Davor hatte ich zu beginn der Fährtenausbildung mit Akua eigentlich immer bedenken, kann er sich doch sehr zieren, wenn er sich irgendwo in den nassen Dreck legen soll, -aber weit gefehlt - beim Fährten schmeißt er sich förmlich vor den Gegenständen in den Dreck, stolz das er was gefunden hat. Hierbei muß ich anmerken, dass Fährten eine wahre Fleissarbeit für Frauchen / Herrchen bedeutet. Eine FH I Fährte ist ca. 1500 Schritt lang (über Wiese und Acker) und soll mind. 3 Stunden liegen. Was tut man nicht alles für den Hund.
Was keiner Ausbildung bedarf und ein riesen Highlight für unsere Hunde bedeutet ist ein Besuch auf der Hunderennbahn. Hier durfte sich Akua schon desöfteren auf der Bahn und beim Lure-Coursing beweisen.

      
Wie man sieht kann man auch mit ein und dem selben Hund viele verschiedenen Sachen machen, der Hund freut sich über jede Minute, in der man sich ausschließlich mit ihm beschäftigt.

 

Tipps, die uns wirklich weiterhalfen

Als Welpenbesitzer ist man einer nicht enden wollenden Flut von guten und gut gemeinten Ratschlägen ausgeliefert. Dabei sollte jedoch jeder für sich recht früh entscheiden, welche Tipps gewinnbringend für einen Rhodesian Ridgeback und sein typisches Verhalten sind. Wir versuchen hier deshalb nur solche Tipps aufzulisten, die uns auch wirklich geholfen haben.


Die ersten Nächte mit dem Welpen:

Wir hatten Glück und unser Hund hat von Anfang an nicht geweint, also haben wir hierfür keine Tipps, aber wenn man Bedenken hat, daß man nicht hört wenn der Hund Nachts auf die Toilette muß, so hatten wir damit Erfolg unseren Rhodesian Ridgeback nachts in einen Karton zu betten, aus dem er alleine nicht herauskam. Bekanntlich sind Hunde keine Nestbeschmutzer und so wollte auch unser Hund aus dem Karton, wenn er mal mußte. Die kleinen Krallen auf dem Karton hätten vermutlich einen Toten geweckt.


Wo soll der Hund schlafen?

Der Hund gehört zu seinem Herrn!!! Deshalb schläft unser Hund bei uns im Schlafzimmer vor dem Bett (mittlerweile auch im Bett ;-) ). In den ersten Wochen wollte er nicht unbedingt da schlafen, dies bereitete uns dann Probleme wenn er nachts raus mußte und wir ihn einfach nicht hörten weil er sich in einem anderen Zimmer aufhielt, bzw. an der Tür fiepte! Nach mehreren Nächten auf der Couch war dann auch Schluß - der Hund kam abends ins Schlafzimmer - Türe zu und gut!!!


Der Hund zerstört alles beim Alleinsein:

Schon im zarten Alter von ca. 12 Wochen übten wir das Alleinsein mit unserem Hund. Zuerst nur für kurze Zeit, was immer gut klappte und dann wurden die Zeitspannen immer länger. Am Anfang war alles in Ordnung - aber dann fing er an Bücher aus den Regalen zu räumen und zu zerreißen usw.. Nach vielen Überlegungen wie dieses Verhalten wohl abzustellen wäre,  bekamen wir auf dem Hundeplatz den Tip, unseren Akua beim Nachhausekommen einfach nicht zu beachten und auch zu übersehen was er angerichtet hat, denn durch diese Aktionen möchte er Aufmerksamkeit, welche wir ihm so weder durch schimpfen noch durch begrüßen/loben geben. Das bedeutet die ersten 5 bis 10 Minuten soll man den Hund überhaupt nicht beachten, auch nicht begrüßen - ich weiß das fällt schwer, wenn er sich doch so riesig freut und an einem hochspringt - aber es geht, einfach völlig ignorieren! Nach dieser Zeit kann man dann "Hallo" zu ihm sagen und ihn in den Garten bringen, damit er nicht sieht wie man das durch ihn angerichtete Chaos beseitigt; damit würde man sich ja wieder mit ihm beschäftigen.
Nach zwei Wochen stellte unser Hund nichts mehr an, wenn wir ihn alleine ließen.  


Der Hund klaut essen wenn's keiner sieht:

Alles Eßbare aus der Reichweite des Hundes entfernen, alle Tricks mit Senfbrot und Chayennepfeffer sind Blödsinn, zumindest unser Hund kann sehr wohl unterscheiden was eßbar ist und von was man eher die Pfoten läßt!


Wie lange geht man mit dem Welpen spazieren?

Auf keinen Fall sollte der Welpe überfordert werden, lieber öfter mal mit ihm für zehn Minuten gehen, als ihn gleich mit auf stundenlange Wanderungen zu nehmen, dazu hat er weder die Kondition, noch sind seine Knochen, Gelenke und Bänder stabil genug um diesen Anforderungen gerecht zu werden.
Mit ca. 6 Monaten kann der Junghund dann auch mal zu ausgedehnten Spaziergängen mitgenommen werden (immer noch keine Wanderung!), dann ist er auch von sich aus fast unermüdlich.
An Treppen sollte man ihn so lange wie möglich tragen, mindestens jedoch bis der Hund ca. 4 - 5 Monate alt ist.


Ab welchem Alter kann man mit dem Ridgie radfahren?

Ab einem Jahr kann man unserer Meinung nach Anfangen den Hund am Fahrrad mitlaufen zu lassen. Allerdings sollte der Hund dann das Tempo bestimmen und nicht der Mensch. Unser Akua war von Anfang an begeistert vom Fahrrad und ist sofort - auch mit Leine - neben den Rad gelaufen, als ob er nie was anderes getan hätte.


Wie wichtig ist die Wahl des Hundeplatzes?

Den Hundeplatz, bzw. die Hundeschule bei welcher man beabsichtigt seinen Hund auszubilden, bzw. bei welchem man die Welpenschule besuchen möchte, sollte man vorher genaustens unter die Lupe nehmen.
Wir haben bei vier verschiedenen Hundeplätzen nachgefragt und zugeschaut, bis wir einen fanden, der uns zusagte. Für viele Ausbilder sind leider immer noch alle Hunde gleich, sie gehen überhaupt nicht auf die Eigenarten der einzelnen Rassen ein, bzw. kennen sowieso nur eine Rasse, für deren Verein sie gerade ausbilden und scheren alle anderen mit dieser Rasse über einen Kamm! Auf einem anderen Hundeplatz wurden wir sofort darüber aufgeklärt, daß es sich bei unserem Ridgebackwelpen ja um einen gefährlichen Kampfhund handle und er somit sowieso nicht erziehbar wäre und ein Rüde schon gar nicht!!!   Uns ist aufgefallen, das gerade die Ausbilder, die die lautesten Töne spucken und über scheinbar alles Bescheid wissen, leider meistens gar keine Ahnung haben und sich in uralten Traditionen bei der Hundeausbildung festgefahren haben. Unser Akua hatte noch nie ein Zughalsband an und hört besser als viele andere Hunde, die sogar mit Stachelwürgern gequält wurde! Auf Hundeplätzen, die mit solchen Folterinstrumenten arbeiten, hat unseres Erachtens kein Ridgeback etwas verloren, auch kein Hund einer anderen Rasse. Oder würden sie Ihre Kinder im Rahmen der Erziehung mißhandeln - sicher nicht!!


Wie wichtig ist die Welpenspielgruppe?

Für die Sozialisierung des Hundes ist eine Welpenspielgruppe unabdingbar. Hier hat er die Möglichkeit ungezwungen mit anderen Hunden zu spielen, bei einer guten Welpenspielgruppe lernt er auch noch mehr! Z. B. ist es bei unserer Welpenspielgruppe normal, daß Kinder zu den Welpen gehören, so gewöhnen sich auch die Hunde an den Umgang mit Kindern die Zuhause kein Menschenkind als Spielkamerad haben und umgekehrt die Kinder lernen den Umgang mit den Hunden. Für Hunde und Kinder hatte unsere Welpenausbilderin immer ein kleines Übungsprogramm (z. B. Federball spielen zwischen den Hunden, Lärm machen mit Büchsen, Topfdeckel usw.) - gerade durch die kleinen Übungen lernte unser Hund gleich, daß das Leben nicht nur aus Spielen besteht. Wir lernten wie wir unserem Hund am besten etwas beibringen, bzw. wie er am besten versteht was wir von ihm wollen.

Leider haben nicht viele Leute ausreichend Talent eine gute und abwechslungsreiche Welpenspielgruppe zu gestalten, deshalb schauen Sie sich bitte mehrere Gruppen an, bevor Sie mit Ihrem Welpen dort hin gehen.


Gesundheit

Gott sei Dank hatten wir mit unseren Hunden bisher keinerlei gesundheitlichen Probleme, bis auf die Nacht vom 02. auf den 03. März 2001. In dieser Nacht mußte Akua notoperiert werden. Aus ungeklärtem Grund hatte sich seine Milz, ein Teil des Dünndarms und der Magen um die Gegrösewurzel geschlungen. Gemerkt haben wir dies zunächst nicht. Erst als er uns etwas dick vorkam, der Bauch sehr prall war und er dann abends laut pupsen mußte sind wir zum Tierarzt. An Akuas Verhalten hatte man überhaupt nichts bemerkt, er hat weder gehechelt noch sonstige Anzeichen von Unwohlsein gezeigt! Deshalb ist es uns ein Anliegen, alle Hundebesitzer auf die Symptome einer evtl. Magendrehung oder eben wie bei Akua aufmerksam zu machen. Bitte geht sofort zum Tierarzt, wenn der Bauch Eures Lieblings beginnt aufzugasen. Denkt nicht, es könnte sich um verirrte Blähungen handeln, die morgen eventuell wieder weg sind. Akua wurde noch in der Nacht fast zwei Stunden lang operiert und hätte nach Aussage der Tierärzte ohne Behandlung in dieser Nacht sterben können.

Also passt gut auf Eure Lieblinge auf und geht lieber einmal zuviel zum Tierarzt!

Akua geht es Gott sei Dank mittlerweile schon wieder richtig gut! Er bettelt schon wieder und muß gebremst werden, damit er nicht zu wild mit Gerenuk spielt. So kennen wir unseren Gierhals! Laufen und ins Auto ein- oder aussteigen scheint aber noch sehr weh zu tun. Ist aber auch kein Wunder nach so einer OP.